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Sterbe- & Trauerbegleitung

Sterben als Teil des Lebens

Der Moment, in dem das Sterben für uns Gewissheit wird, wird von vier Gesellinnen begleitet:

Die Angst, die Furcht, die Sorge und die Panik.

 

Unendlich viele Fragen tauchen auf:

Wie sage ich es meinen An- und Zugehörigen?

Wie überbringe ich eine Todesnachricht?

Wem kann ich was zumuten?

Wer kann  was er-tragen?

Was ist noch zu klären?

Auch: Wohin mit den Gesellen? 

Wie lerne ich mit ihnen umzugehen und welchen Raum gebe ich ihnen?

Welches ist meine letzte Frage?

Was soll bleiben?

 

Unsere Geburt und unser Leben ist zutiefst individuell mit all seinen Wegen.

Geben wir dem Sterben Würde - denn Würde heißt Selbstachtung. 

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Trauen wir uns zu trauern

In unserem Leben begleiten uns Erfahrungen mit Trennung, Veränderung und Abschied. Nicht nur der Verlust eines geliebten Menschen verursacht Gefühle der Trauer, sondern auch andere Verluste wie  der Verlust der Arbeit, der Heimat, der Kinder, die das Haus verlassen, der Verlust der Gesundheit, der Jugend, der Zukunft oder die Trennung vom Partner und Freunden kreuzen unseren Weg. Auch Träume und Hoffnungen aufgeben zu müssen, sind Aufgaben, vor die uns das Leben stellt.

Um diesen Verlusten begegnen zu können, sind wir als Menschen mit der Fähigkeit zu trauern ausgestattet worden. Jedoch wird in unserer modernen Welt das Trauern leider gerne ins Abseits gestellt. Die Gesellschaft gibt deutlich vor, wie wir zu funktionieren haben. Für Gefühle der Trauer ist meist kein Platz. Das übliche Trauerjahr in schwarz findet längst kein Raum mehr.

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Aber was ist mit dessen Funktion - ist sie nicht mehr als nur eine Botschaft in die Welt?

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Haben wir keine Gelegenheit, unsere Gefühle auszudrücken, so kann dies schwerwiegende Folgen für uns haben. Nicht selten führt es zu körperlichen Symptomen wie Burn-out oder seelischen Leiden wie depressiven Verstimmungen.

Um dem entgegenzuwirken, braucht unsere Trauer einen geschützten Rahmen und Zeit, in dem wir uns sicher bewegen können, in dem unsere berechtigten Gefühle einen Ausdruck bekommen dürfen und wir wieder unsere Lebendigkeit finden.

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Trauer ist ein Teil des Lebens

​Die Trauer ist keine Krankheit, sondern ist die wichtigste Ausstattung des Menschen im Umgang mit Veränderungssituationen. Sie ist die Basis unserer Gefühle & Emotionen, auf denen alles andere aufbaut.

 

Mein Ziel ist es, die Trauerfähigkeit als Ressource so weit zu entwickeln, dass die Auseinandersetzung mit dem Werden und Vergehen des Lebens gelingen kann. Dies geschieht durch Umwandlungsprozesse in einer geschützten und schützenden Solidargemeinschaft, einer sogenannten Seilschaft. Durch kreativen Ausdruck, symbolische Handlungen und Rituale wird aus der Trauer wieder Lebendigkeit gewonnen.

 

Ignorierte Trauer hingegen führt zu Angst, körperlichen Beschwerden und seelischen Verstimmungen. Die gelebte Trauer führt uns zu emotionaler Kompetenz und damit zu persönlicher Reife und Stärke. Sie gibt uns unsere Lebendigkeit zurück und bereichert uns mit Lebensqualität.

In meiner Praxis erhält jeder Mensch die für ihn richtige Begleitung in Zeiten des Abschieds.

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Heilpraxis Artz

Lian Artz

Heilpraktiker, eingeschränkt auf das Gebiet

der Psychotherapie

Telefon: 0171-6564481 (für PatientInnen montags: 17-19 Uhr)

E-Mail: mail@heilpraxis-artz.de

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Praxis

An der Ziegelhütte 20

35435 Wettenberg

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Postadresse

Schaal 13

35435 Wettenberg

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